Ostermarsch

6. April 2026

Autor: Organisation Ostermarsch

  • Ostermarsch 2022

    Endlich ist es so weit! Nach zwei Jahren Pause kann der Ostermarsch endlich wieder in gewohntem Setting stattfinden! Wir freuen uns, wieder gemeinsam für den Frieden auf die Strasse gehen zu können!

    Aus aktuellem Anlass wird sich der Fokus des Ostermarsches auf den Krieg in der Ukraine richten. Die inhaltlichen Angaben auf dem Flyer repräsentieren den diesjährigen Schwerpunkt also nur bedingt.

    Die aktuellen Informationen zum Ostermarsch findet ihr hier.

    KLIMA SCHÜTZEN, FRIEDEN SCHAFFEN!
    Der Klimawandel wirkt weltweit als Konflikttreiber. Veränderungen der Umwelt infolge der Erderwärmung verursachen Ressourcenknappheiten, die Konflikte auslösen bzw. bereits bestehende Konflikte verschärfen. Meist handelt es sich um Land- und Wasserkonflikte. Die betroffene Zivilbevölkerung leidet doppelt: sowohl unter den Folgen des Klimawandels als
    auch unter den zerstörerischen Auswirkungen bewaffneter Konflikte. Deshalb müssen Klima- und Friedenspolitik zusammengedacht werden.

    Klimakrise wie bewaffnete Konflikte sind Gegenstand sicherheitspolitischen Handelns. Die Priorität ist jedoch klar: Während die globale wie nationale Klimapolitik nur schleppend und wenig wirksam vorankommt, floriert das Geschäft mit Kriegsmaterial weltweit. Jahr für Jahr wird mehr Geld für Rüstungsgüter ausgegeben. Die Logik der militärischen Aufrüstung dominiert nach wie vor das breite Sicherheitsverständnis. Mehr als die Hälfte der Länder, welche am stärksten unter den Folgen des Klimawandels leiden, sind in bewaffnete Konflikte verwickelt. Gleichzeitig tragen diese Länder oft wenig bis gar nichts zur Klimakrise bei. Die grössten CO2-Emittenten sind hauptverantwortlich und fördern damit auch die Entstehung
    von Konflikten.

    Wir fordern deshalb:
    • Schweizer Firmen und der Schweizer Finanzplatz werden bezüglich CO2-Emmissionen, Kriegsmaterialexporten und Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung gezogen.
    • Keine Investitionen in milliardenschwere Rüstungsprojekte und keine Kriegsfinanzierung der Schweiz.
    • Klima und Konflikte treiben Millionen Menschen in die Flucht. Wir fordern Solidarität, Aufnahme und Bleiberecht für die Geflüchteten in der Schweiz.
    • Land- und Umweltverteidigerinnen werden weltweit bedroht, eingesperrt und umgebracht. Die Schweiz muss ihre Leitlinien zu Menschenrechtsverteidigerinnen im Ausland effizient umsetzen und so zu deren Schutz beitragen.

  • Menschenrechtsaktivistin Karmen Ramírez Boscán

    Abschluss des virtuellen Ostermarschs ist ein Interview mit der Menschenrechtsaktivistin Karmen Ramírez Boscán. Sie vertritt die Rechte der indigenen Völker und war Fachberaterin unter anderem in Kanada (WHRI) und Genf (UNO). 2005 hat Karmen Ramírez in Kolumbien die Organisation Fuerza de Mujeres Wayuu gegründet. 2015 hat sie den erfolgreichen Kanal Wayuunaiki para el Mundo für die Vermittlung der einheimischen Sprache der Wayu-Leute lanciert und ist auch Mitgründerin von Lucify und des Kollektivs Las Nadie.

  • Yes, WE care!

    Wir veröffentlichen täglich ein Statement verschiedener Friedensaktivist*innen aus der ganzen Welt.

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    https://www.instagram.com/tv/CNPdxDmFXc0/?utm_source=ig_web_copy_link
    https://www.instagram.com/tv/CNMzk_Rl9HU/?utm_source=ig_web_copy_link
    https://www.instagram.com/tv/CNKDoQ0Fv6G/?utm_source=ig_web_copy_link
    https://www.instagram.com/p/CNHjPbSlBqV/?utm_source=ig_web_copy_link
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    https://www.instagram.com/p/CMt1Gwnlfie/?utm_source=ig_web_copy_link
    https://www.instagram.com/tv/CMrK4lZlQ5j/?utm_source=ig_web_copy_link
    https://www.instagram.com/tv/CMofONKF1LN/?utm_source=ig_web_copy_link
  • Wir fordern…

    Für den diesjährigen Ostermarsch haben wir vier Forderungen aufgestellt:

    https://www.instagram.com/p/CMJo8esFeGP/?utm_source=ig_web_copy_link
    https://www.instagram.com/p/CMU1vslFVaG/?utm_source=ig_web_copy_link
    https://www.instagram.com/p/CMbx2Sml2XD/?utm_source=ig_web_copy_link
    https://www.instagram.com/p/CMhE2FhLdNE/?utm_source=ig_web_copy_link
  • Ostermarsch 2021: Yes, we care!

    Der nächste Ostermarsch wird wieder online stattfinden. Ab dem 20. März veröffentlichen wir spannende Redebeiträge auf unseren Social Medias, die sich mit einer feministischen Friedenspolitik auseinandersetzen.

    YES, WE CARE!

    Mit dem Ostermarsch 2021 fordern wir ein grösseres Care-Bewusstsein in allen Lebensbereichen. Wenn wir zueinander Sorge tragen, können wir Krisen überwinden und Frieden schaffen.

    Auch in der Corona-Krise sind es hauptsächlich Frauen, die sich um die Pflegebedürftigen kümmern und den sozialen Zusammenhalt aufrechterhalten. Wie so oft in Krisen-, Konflikt- und Kriegszeiten tragen sie die Hauptlast. Die öffentliche Aufmerksamkeit erhalten jedoch diejenigen, die mit Waffen an der Front, entscheidungsmächtig in der Regierung oder konkurrenzfördernd in der Wirtschaft agieren. Die Corona-Pandemie bringt diese unterschiedliche Gewichtung der gesell- schaftlichen Anerkennung einmal mehr deutlich zum Vorschein, aber auch die Chance, daraus zu lernen. Frauen sind die unsichtbaren grossen Friedensakteurinnen und tragen zentral zur Bewältigung von Krisen und Konflikten bei. Wenn alle Menschen achtsamer sind, dann wird die Welt ein grosses Stück friedlicher. Darum sagen wir: Yes we care!

    Wir fordern deswegen:

    • Die Care- und Hausarbeit muss ökonomisch und sozial anerkannt werden; durch bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Partizipation.
    • Das gesamte Wirtschaftsleben muss an seinem positiven Nutzen für die Gemeinschaft, an seinem Care-Charakter, gemessen werden.
    • Der Nationale Aktionsplan «Frauen, Frieden und Sicherheit» (NAP 1325) soll auf politischer Ebene rasch umgesetzt werden, namentlich der Einbezug von Frauen in Friedensprozesse.
    • Die Schweiz soll bei ihren internationalen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Engagements den Schutz der Menschen- und Umweltrechte sowie die Förderung der Geschlechtergleichstellung priorisieren.

    «Mädchen und Frauen» erleben Mehrfachdiskriminierung in Bezug auf Gender Identität, älter, sexuelle Orientierung, Religion, Rassifizierung, Klasse und Herkunft.

  • Der Ostermarsch wurde abgesagt, unser Bedürfnis nach Frieden bleibt unverändert

    Wir bedauern, dass der traditionelle Ostermarsch nicht stattfinden kann. Gleichzeitig ist die Krise, die wir durchmachen, zweifellos eine einzigartige Gelegenheit, um unsere Lebensweise und unsere Gesellschaft zu überdenken.

    • Wir wollen mehr Unterstützung in der Pflegearbeit dank des Zivildienstes: diese Krise zeigt uns, die echte Gefahr ist kein militärischer Angriff, sondern eine Gesundheitskrise.
    • Wir wollen mehr Solidarität: diese Krise zeigt, wie wichtig  Solidarität über alle Grenzen hinweg ist. Wir wollen in Solidarität bleiben mit unseren Nachbarn wie auch beispielsweise mit den Menschen in Syrien oder in Gaza.
    • Wir wollen mehr Gleichheit zwischen Männern und Frauen und ein Ende der häuslichen Gewalt: Diese Krise gibt uns die Möglichkeit, die Augen zu öffnen und eine echte Verteilung der care-Arbeit sowie eine Gesellschaft ohne Gewalt zu fordern.
    • Wir wollen mehr Rücksicht auf unsere Umwelt und die natürlichen Ressourcen nehmen: Diese Krise gibt uns die Möglichkeit, unseren konsumgeprägten Lebensstil zu überdenken und sich für einen fairen und nachhaltigen Zugang zu den Ressourcen für alle einzusetzen – eine Voraussetzung für echten Frieden.

    2020 findet Ostern ohne Friedensmarsch, ohne Ostermarsch statt.

    2021, beim nächsten Marsch, wird sich die Welt verändert haben.

    Wir haben die einmalige Gelegenheit, sie friedlicher zu gestalten. Es liegt an uns! Bleiben wir solidarisch!

  • Absage Ostermarsch

    Aufgrund der behördlichen Bestimmungen zum Coronavirus, müssen wir den Ostermarsch leider ersatzlos absagen. Passt auf euch auf und zeigt euch solidarisch in dieser herausfordernden Zeit. 2021 sehen wir uns zum nächsten planmässigen Ostermarsch.

  • Ostermarsch 2020

    Der nächste Ostermarsch wird am Ostermontag, dem 13. April 2020, stattfinden. Gemeinsam wollen wir uns gegen den Abbau des zivilen Ersatzdienstes einsetzen.

    ZIVILDIENST: LIEBER NACH VORN STATT ZURÜCK!
    In den Neunzigerjahren führte die Schweiz endlich einen zivilen Ersatzdienst ein. Dies, nachdem zuvor tausende junger Männer unzählige Tage hinter Gittern verbringen mussten. Damit war die Schweiz eines der letzten Länder in Europa, welches dieser absurden Straf-Praxis ein Ende setzte, indem es eine zivile Alternative für Kriegsdienstverweigerer einführte. Diese Errungenschaft war für viele junge Männer sehr bedeutsam. Dem Fortschritt folgte jedoch eine rückläufige Tendenz, den Zivildienst zunehmend durch restriktive Maßnahmen zu behindern, so dass diese Errungenschaft heutzutage in Gefahr ist. Solange jedoch der Militärdienst besteht, ist eine echte zivile, faire und zugängliche Alternative unbedingt nötig. Für eine sichere, friedliche und gerechte Gesellschaft erheben wir deshalb folgende Forderungen:

    • Stärkung des zivilen Ersatzdienstes statt Erfindung neuer Schikanen
    • Faire Wahlmöglichkeit zwischen zivilem Dienst und Militär
    • Förderung der konstruktiven Fähigkeiten junger Menschen statt ihres destruktiven Potenzials
    • Sicherung von über einer Million Zivildienst-Tage im Sozial- und Gesundheitswesen
    • Erhalt der Einsätze für Umwelt und Natur statt klimaschädliche Armee-Aktionen

    Finger weg vom Zivildienst!

    Auch am Bodensee findet dieses Jahr ein Ostermarsch statt. Mehr Infos gibt es unter: http://www.bodensee-friedensweg.org/

  • Rückblick auf den Ostermarsch 2019

    Rückblick auf den Ostermarsch 2019

    Vielen Dank an alle, die am Ostermarsch 2019 teilgenommen haben! Schön wars!

    Hier einige Impressionen:

  • Viele Jugendliche am Ostermarsch 2019

    Gut 1000 Menschen sind dem Aufruf gefolgt und nahmen bei schönem Wetter am traditionellen Ostermarsch in Bern teil. Das Thema dieses Jahr war „Frieden statt Krieg exportieren!“ Insbesondere viele Junge und Familien nahmen am Spaziergang vom Eichholz auf den Münsterplatz teil.

    „Frieden statt Krieg exportieren!“ lautete das Motto des diesjährigen Ostermarschs. Damit wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Schweiz pro Kopf die viertgrösste Waffenexporteurin der Welt ist. Vier Forderungen standen deswegen im Fokus des Ostermarschs: Die Schweiz muss die Doppelmoral in ihrer Aussen- und Wirtschaftspolitik stoppen, dazu muss sie auf den Export von Waffen, Munition und sonstigem Kriegsmaterial verzichten. Stattdessen soll die Schweiz vermehrt Handelsgüter, die zu einem guten Leben beitragen und Dienste, die den Frieden fördern exportieren. Thematisch lehnte sich der diesjährige Ostermarsch damit an die Korrektur-Initiative der Allianz gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer, die sich aktuell am Ende der Sammelphase befindet.

    Auf dem Münsterplatz stellte GSoA-Sekretärin Magdalena Küng in ihrer Rede insbesondere die Rüstungsindustrie und den Bundesrat an den Pranger, welche Waffenexporte sogar in Bürgerkriegsländer erlauben wollten. Doch „der Bundesrat hat nach massiven Reaktionen aus der Bevölkerung einen Rückzieher gemacht und die Lockerung sistiert. Dies zeigt, dass unser aller Widerstand etwas bewirken kann und auch in Zukunft wichtig ist.“ Die zweite Rede hielten Andrea Nagel und Johan Jaquet von Peace Brigades International. Dabei erzählte Johan Jaquet von seinen Erfahrungen in den Slums von Nairobi und wie er mit seinem Einsatz mit PBI ein weiteres Stück zum weltweiten Frieden beitragen konnte.

    Zu den VeranstalterInnen des Ostermarschs in Bern gehörten wie bereits in den letzten Jahren die GSoA, die Kirchen und eine grosse Anzahl an Friedensorganisationen. Gut 1500 Menschen sind dem Aufruf gefolgt und friedlich vom Eichholz auf den Münsterplatz spaziert.

    Die Veranstaltung wurde wie jedes Jahr mit Musik aufgelockert. Dieses Jahr versetzte die Band „Lacolla y Capitanes del espacio“ mit ihr