Ostermarsch 2017

Der nächste Ostermarsch wird am Ostermontag, dem 17. April 2017, stattfinden. Unter dem Motto «Mein Geld führt Krieg. Waffengeschäfte von Pensionskassen und Banken stoppen!» protestieren wir gegen die Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten. Schweizer Geld soll nicht länger zur Finanzierung von Kriegsmaterial und somit zur Unterstützung von Kriegen weltweit missbraucht werden.

Flyer Ostermarsch 17

Schweizer Pensionskassen und Banken investieren jährlich dreistellige Millionenbeträge in Rüstungskonzerne. Diese stellen Kriegsmaterial her, das in anderen Gegenden der Welt unsägliches Leid hervorruft. Die Kundinnen und Kunden der Finanzinstitute sind über diese Investitionspraktiken oft nicht informiert und es entstehen trotz des grossen finanziellen Volumens kaum Schlagzeilen. Einige Banken haben zwar Ethikkodizes, in der Praxis bleiben diese Vorsätze jedoch oft wirkungslos. So sind seit 2011 mehr als fünf Milliarden US-Dollar von Schweizer Banken an Konzerne geflossen, die Atomwaffen und Streumunition herstellen, obwohl die Finanzierung der Produktion international geächteter Waffen seit Februar 2013 verboten ist. Somit investieren die Finanzinstitute der Schweiz mit dem Geld ihrer oft unwissenden Kundinnen und Kunden direkt in die Kriege auf dieser Welt.

Mit dem Ostermarsch 2017 fordern wir deshalb:

• Verbot von Investitionen in Rüstungsindustrie
• Transparenz beim Anlageverhalten von Finanzinstitutionen
• Verantwortung übernehmen für die eigenen Geldanlagen

Der Flyer als .pdf zum Download: Flyer_Ostermarsch_2017

Ein Gedanke zu „Ostermarsch 2017

  1. Gewalttätige Konflikte nehmen zu und werden bedrohlicher.
    Leider hören wir von den Medien oft nicht die Wahrheit.
    Wir sollten allen Menschen, welche den festen Willen haben, zusammen ein Zeichen zu setzen für Empathie und Gewaltfreiheit eine neue Möglichkeit geben, sich lokal bis international zu vernetzen und zu solidarisieren:
    Jeder 1. SONNTAG IM MONAT sollte zum „GEWALTFREIEN SONNTAG“ erklärt werden. An diesem Sonntag sollten sich alle Menschen, welche sich einsetzen wollen für die gewaltlose Lösung von Konflikten, an einem bestimmten Ort treffen – z.B. in Bern auf dem Münsterplatz. Diese lokalen Bewegungen sollten sich im Internet sichtbar machen und vernetzen und synchronisieren/abstimmen. Damit könnte mittelfristig eine sichtbare und solidarische Massenbewegung (Friedensbewegung) entstehen, welche den Menschen weltweit die Zuversicht geben könnte, nicht alleine zu sein und zusammen etwas zu erreichen, wovon viele als Utopie träumen.

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